Morgens als unser Mika ganz verschlafen ins Wohnzimmer schaut, weiss er sofort was zu tun ist. Auspacken! Unsere sorgfältig in Geschenkpapier eingeschlagenen Präsente sind in Null Komma Nix befreit. Überall liegen Papierfetzen. Doch Mika konzentriert sich auf die Geschenke. Selbst ein Lächeln für die Kamera scheint unmöglich. Dafür ist keine Zeit - unser kleiner Forscher muss den Dingen auf den Grund gehen!

Nachmittags feiern wir mit Toni und Mia aus dem Kindergarten sowie Max und Noah, seinen Weggefährten seit der siebten Woche auf dem Spielplatz.  Süß, wie die fünf sich beäugen und auch mal kurzzeitig zusammen spielen. Doch noch sind sie Einzelkämpfer: Wie komme ich an Mias Laufrad! Mh, der Max hat so eine tolle Schippe - die will ich auch! Trotzdem schön zu sehen, was ein so kleiner Mann schon alles kann!
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So langsam purzeln richtige Wörter aus Mika heraus. Neben “Mama” und “Papa” sagt er nun schon “Wauwau”, “Gakgak”, “Ball”, “Bagga” und auch das schöne Wort “Eia”. Damit meint er in erster Linie Ostereier, die nun in allen Vorgärten hängen. Mika kann sich diese stundenlang anschauen und immer wieder begeistert “Eia” ausrufen.
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Am Ostermontag verputzte er zusammen mit seinem Papa den Osterhasen. Der hatte seine Aufgabe am Tag zuvor ausreichend erfüllt und Mika mit jeder Menge Schoko-Osterhasen und anderen kleinen Geschenken überhäuft. Mika war allerdings so auf seine Hasensuche spezialisiert, dass er immer wieder an den anderen Geschenken vorbei lief. Ob das im nächsten Jahr immer noch so sein wird?
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Schon Wochen vor Weihnachten hat Mika die bunt eingepackten Weihnachtsmänner im Supermarkt bewundert. Die kleinen roten Männlein lächelten ihn verschmitzt an und die Folie knisterte so schön. Das war wohl Mikas größtes Weihnachtserlebnis. Doch auch Geschenke aus dem Papier zu befreien, hat ihm sichtlich Spaß gemacht. Weil Mika schon den Sandmann erkennt und sich über ihn freut, hat er von uns ein Bilderbuch und Geschirr vom Sandmännchen bekommen.

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Übrigens hatten wir erstmalig einen eigenen Weihnachsmann! Es war gar nicht so leicht Olli zu überzeugen!

Kaum zu glauben, unser Mika feiert nun schon sein erstes vollendetes Jahr!

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Ein Jahr voller schöner Momente: Gern erinnern wir uns noch an die ersten Tage, als wir unsicher an seiner Windel zupften und ihn wirklich sehr vorsichtig im Arm hielten. Nach sechs Wochen lächelte er uns an. Dann griff er nach den ersten Dingen und forderte immer mehr Aufmerksamkeit. Toll waren die zwei Monate in Frankreich, die uns Dreien eine sehr intensive Zeit miteinander bescherte. Unser Fazit: Hätten wir uns ein Baby aussuchen können, wir hätten Mika gewählt!
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Mikas Geburtstag feierten wir auf unserem Spielplatz. So konnten Mika und die vielen anderen kleinen Gäste schaukeln, buddeln und rutschen. Natürlich gab es einen riesen Berg Geschenke. Auch wenn Mika bestimmt noch nicht begriffen hat, dass es sein großer Ehrentag war. So war es doch ein besonderer Tag für ihn.

Seit Anfang April ist Mika unterWEGS. Ob nun im Auto, im Buggy, im Tragetuch oder auf den Armen seiner Eltern - er ist staendig in Bewegung und es gefaellt ihm.

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Voller Spannung wird alles beobachtet. Besonders Hunde, Tauben und sein eigenes Spiegelbild faszinieren ihn und werden voller Freude angelacht.

Mit seinen sechs Zaehnchen verschlingt er nun taeglich ein Stueckchen vom Fruehstuecksbaguette seiner Eltern.

Nun ist Mika fast 8 Monate alt. Er wird immer aktiver, kullert vergnügt durch die Gegend oder knabbert schon mal an seinen großen Zehen.
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Vom Krabbeln ist er allerdings noch weit entfernt. Der schwere Kopf will das einfach nicht mitmachen. Der ist außerdem mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Denn Mika trainiert seine sprachlichen Fähigkeiten. Ba-ba-ba oder ma-ma-ma oder ein schriller lang anhaltender Ton kommen immer öfter über seine Lippen.
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So viel Training macht hungrig und daher isst Mika liebend gern seine Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeiten.
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Seit Anfang Januar tauchen wir einmal wöchentlich ins 34 Grad warme Wasser ein. Mit ungefähr zehn anderen Kindern planschen wir im Wasser, spritzen uns nass und singen Kinderlieder. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Doch Mika freut sich und so mache ich natürlich jeden Spaß mit.
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Mika zeigt mir auf seine Art, dass es ihm gut gefällt. Er liegt entspannt auf der Wasseroberfläche und lässt sich von mir durch die sanften Wellen ziehen. Da kommt er mal wieder ganz nach seinem Papa. Der mag es auch, durchs Wasser bewegt zu werden und dabei die Augen zu schließen.
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Nach dem Schwimmen wird es allerdings immer hektisch. Gleichzeitig wollen alle Kinder auf nur vier Wickeltischen getrocknet und angezogen werden.  Kein Wunder, dass manche Babys vor Entsetzen schreien. Doch spätestens an der Ausgangstür schlafen alle zufrieden ein!

Mir scheint es noch gar nicht lange her, dass ich Mikas ersten Beruhigungssauger (Bezeichnung laut Hersteller) ausgepackt habe. Doch es war bereits zwei Wochen nach der Geburt. Damals konnte und wollte ich Mika zur Beruhigung nicht länger an meine Brust lassen. So kam es, dass wir eines Abends den Schnuller (unsere Bezeichnung) in seinen Mund schoben und erstaunt feststellten, dass Mika ihn mit beiden Händen umklammerte, als wollte er ihn nie wieder hergeben!
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Tatsächlich entwickelte sich da langsam eine innige Beziehung. Ohne Schnuller kann er kaum noch einschlafen. Nicht selten nuckelt er im Schlaf so daran, dass der Schnuller sich auf und ab bewegt. Besonders nervig war es deshalb, nachts nur aufzustehen, um den Schnuller wieder in seinen Mund zu schieben. Doch seit dem ersten Tag im neuen Jahr hat sich etwas verändert. Wie als gute Neujahrstat geplant, kann Mika den Schnuller nun ganz allein in den Mund stecken!
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Für uns natürlich ein riesen Schritt in Mikas Entwicklung und ein kleiner Hoffnungsschimmer nachts bald nicht mehr raus zu müssen!

Alles fing vor zwei Wochen mit einem Plüschhund an, der vor ihm an einem Band hing. Zunächst beäugte Mika ihn kritisch, wie er sich hin und her bewegte, nachdem ich ihn anstieß. Es dauerte gar nicht lange bis er selbst Hand anlegte und den kleinen Hund wie wild herumtanzen ließ.
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Nun scheint ihm das nicht mehr zu reichen! Er schüttelt und rüttelt alles, was er zu greifen bekommt Mir tun die armen Kuscheltiere leid, die er ohne Ende auf und ab bewegt und meistens in einem Moment kurzer Unaufmerksamtkeit weit von sich schleudert.
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Und das Schlimmste: Danach lacht er schelmisch auf und scheint mit sich selbst total zufrieden!
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In den letzten Wochen ist Mika kräftig gewachsen. Ganze 6.250 Gramm brachte er gestern zum vollendeten 2. Monat auf die Waage. Ich frage mich, wohin das führen soll. Schließlich trage ich ihn täglich in den 4. Stock!!! Doch meistens grinst Mika mich zur Belohnung an und gibt mir so die Kraft, eine Stufe nach der anderen zu erklimmen. Mit seinen Pausbäckchen, die beim Lachen noch mehr hervortreten, erinnert er mich oft an einen lächelnden Buddha

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Seit zwei Wochen strahlt er übers ganze Gesicht, wenn wir mit ihm reden, singen oder ihn mit Kuscheltieren belustigen. Und wenn wir mal nicht mit ihm spielen, kann er sich ewig mit den Marienkäfern in seinem Stubenwagen beschäftigen. Die scheinen ihn jeden Tag aufs Neue zu inspirieren.
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Hört sich alles nach einem pflegeleichten Kind an? Das ist Mika auch. Doch er kann auch anders. Wir haben Tage, da lässt er mich erst gegen 12 Uhr frühstücken. Kaputt und müde trage ich ihn dann stundenlang durch die Gegend und spüre immer sein wachsames Auge auf mir. Doch diese Zeiten sind glücklicherweise sehr sehr selten!
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