So langsam purzeln richtige Wörter aus Mika heraus. Neben “Mama” und “Papa” sagt er nun schon “Wauwau”, “Gakgak”, “Ball”, “Bagga” und auch das schöne Wort “Eia”. Damit meint er in erster Linie Ostereier, die nun in allen Vorgärten hängen. Mika kann sich diese stundenlang anschauen und immer wieder begeistert “Eia” ausrufen.

Mika am Osterstrauch

Am Ostermontag verputzte er zusammen mit seinem Papa den Osterhasen. Der hatte seine Aufgabe am Tag zuvor ausreichend erfüllt und Mika mit jeder Menge Schoko-Osterhasen und anderen kleinen Geschenken überhäuft. Mika war allerdings so auf seine Hasensuche spezialisiert, dass er immer wieder an den anderen Geschenken vorbei lief. Ob das im nächsten Jahr immer noch so sein wird?

Mika verputzt den Osterhasen
Mika füttert Olli

Schon Wochen vor Weihnachten hat Mika die bunt eingepackten Weihnachtsmänner im Supermarkt bewundert. Die kleinen roten Männlein lächelten ihn verschmitzt an und die Folie knisterte so schön. Das war wohl Mikas größtes Weihnachtserlebnis. Doch auch Geschenke aus dem Papier zu befreien, hat ihm sichtlich Spaß gemacht. Weil Mika schon den Sandmann erkennt und sich über ihn freut, hat er von uns ein Bilderbuch und Geschirr vom Sandmännchen bekommen.

Mika packt aus
Mika und Olli unterm Weihnachtsbaum

Übrigens hatten wir erstmalig einen eigenen Weihnachsmann! Es war gar nicht so leicht Olli zu überzeugen!

Kaum zu glauben, unser Mika feiert nun schon sein erstes vollendetes Jahr!

Mika am Geburtstagstisch
Mika und der rote Ballon

Ein Jahr voller schöner Momente: Gern erinnern wir uns noch an die ersten Tage, als wir unsicher an seiner Windel zupften und ihn wirklich sehr vorsichtig im Arm hielten. Nach sechs Wochen lächelte er uns an. Dann griff er nach den ersten Dingen und forderte immer mehr Aufmerksamkeit. Toll waren die zwei Monate in Frankreich, die uns Dreien eine sehr intensive Zeit miteinander bescherte. Unser Fazit: Hätten wir uns ein Baby aussuchen können, wir hätten Mika gewählt!

Geschenke auspacken 1

Mikas Geburtstag feierten wir auf unserem Spielplatz. So konnten Mika und die vielen anderen kleinen Gäste schaukeln, buddeln und rutschen. Natürlich gab es einen riesen Berg Geschenke. Auch wenn Mika bestimmt noch nicht begriffen hat, dass es sein großer Ehrentag war. So war es doch ein besonderer Tag für ihn.

Seit Anfang April ist Mika unterWEGS. Ob nun im Auto, im Buggy, im Tragetuch oder auf den Armen seiner Eltern - er ist staendig in Bewegung und es gefaellt ihm.

Mika unterwegs

Voller Spannung wird alles beobachtet. Besonders Hunde, Tauben und sein eigenes Spiegelbild faszinieren ihn und werden voller Freude angelacht.

Mit seinen sechs Zaehnchen verschlingt er nun taeglich ein Stueckchen vom Fruehstuecksbaguette seiner Eltern.

Nun ist Mika fast 8 Monate alt. Er wird immer aktiver, kullert vergnügt durch die Gegend oder knabbert schon mal an seinen großen Zehen.

Der große Zeh passt in den Mund!

Vom Krabbeln ist er allerdings noch weit entfernt. Der schwere Kopf will das einfach nicht mitmachen. Der ist außerdem mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Denn Mika trainiert seine sprachlichen Fähigkeiten. Ba-ba-ba oder ma-ma-ma oder ein schriller lang anhaltender Ton kommen immer öfter über seine Lippen.

Auf dem Bauch 1

So viel Training macht hungrig und daher isst Mika liebend gern seine Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeiten.

Der Geniesser

Seit Anfang Januar tauchen wir einmal wöchentlich ins 34 Grad warme Wasser ein. Mit ungefähr zehn anderen Kindern planschen wir im Wasser, spritzen uns nass und singen Kinderlieder. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Doch Mika freut sich und so mache ich natürlich jeden Spaß mit.

Babyschwimmen 1

Mika zeigt mir auf seine Art, dass es ihm gut gefällt. Er liegt entspannt auf der Wasseroberfläche und lässt sich von mir durch die sanften Wellen ziehen. Da kommt er mal wieder ganz nach seinem Papa. Der mag es auch, durchs Wasser bewegt zu werden und dabei die Augen zu schließen.

Beim Babyschwimmen

Nach dem Schwimmen wird es allerdings immer hektisch. Gleichzeitig wollen alle Kinder auf nur vier Wickeltischen getrocknet und angezogen werden.  Kein Wunder, dass manche Babys vor Entsetzen schreien. Doch spätestens an der Ausgangstür schlafen alle zufrieden ein!

Mir scheint es noch gar nicht lange her, dass ich Mikas ersten Beruhigungssauger (Bezeichnung laut Hersteller) ausgepackt habe. Doch es war bereits zwei Wochen nach der Geburt. Damals konnte und wollte ich Mika zur Beruhigung nicht länger an meine Brust lassen. So kam es, dass wir eines Abends den Schnuller (unsere Bezeichnung) in seinen Mund schoben und erstaunt feststellten, dass Mika ihn mit beiden Händen umklammerte, als wollte er ihn nie wieder hergeben!

Mika und sein erster Schnuller

Tatsächlich entwickelte sich da langsam eine innige Beziehung. Ohne Schnuller kann er kaum noch einschlafen. Nicht selten nuckelt er im Schlaf so daran, dass der Schnuller sich auf und ab bewegt. Besonders nervig war es deshalb, nachts nur aufzustehen, um den Schnuller wieder in seinen Mund zu schieben. Doch seit dem ersten Tag im neuen Jahr hat sich etwas verändert. Wie als gute Neujahrstat geplant, kann Mika den Schnuller nun ganz allein in den Mund stecken!

Der Schnuller 2

Für uns natürlich ein riesen Schritt in Mikas Entwicklung und ein kleiner Hoffnungsschimmer nachts bald nicht mehr raus zu müssen!

Alles fing vor zwei Wochen mit einem Plüschhund an, der vor ihm an einem Band hing. Zunächst beäugte Mika ihn kritisch, wie er sich hin und her bewegte, nachdem ich ihn anstieß. Es dauerte gar nicht lange bis er selbst Hand anlegte und den kleinen Hund wie wild herumtanzen ließ.

Mika und der Wackelhund

Nun scheint ihm das nicht mehr zu reichen! Er schüttelt und rüttelt alles, was er zu greifen bekommt Mir tun die armen Kuscheltiere leid, die er ohne Ende auf und ab bewegt und meistens in einem Moment kurzer Unaufmerksamtkeit weit von sich schleudert.

Kräftig schütteln

Und das Schlimmste: Danach lacht er schelmisch auf und scheint mit sich selbst total zufrieden!

Hi Hi...

In den letzten Wochen ist Mika kräftig gewachsen. Ganze 6.250 Gramm brachte er gestern zum vollendeten 2. Monat auf die Waage. Ich frage mich, wohin das führen soll. Schließlich trage ich ihn täglich in den 4. Stock!!! Doch meistens grinst Mika mich zur Belohnung an und gibt mir so die Kraft, eine Stufe nach der anderen zu erklimmen. Mit seinen Pausbäckchen, die beim Lachen noch mehr hervortreten, erinnert er mich oft an einen lächelnden Buddha

Ganz schön gewachsen, 8. Woche

Seit zwei Wochen strahlt er übers ganze Gesicht, wenn wir mit ihm reden, singen oder ihn mit Kuscheltieren belustigen. Und wenn wir mal nicht mit ihm spielen, kann er sich ewig mit den Marienkäfern in seinem Stubenwagen beschäftigen. Die scheinen ihn jeden Tag aufs Neue zu inspirieren.

Nun wird ganz genau beobachtet, 9. Woche

Hört sich alles nach einem pflegeleichten Kind an? Das ist Mika auch. Doch er kann auch anders. Wir haben Tage, da lässt er mich erst gegen 12 Uhr frühstücken. Kaputt und müde trage ich ihn dann stundenlang durch die Gegend und spüre immer sein wachsames Auge auf mir. Doch diese Zeiten sind glücklicherweise sehr sehr selten!

Mika kann auch ganz schön schreien! 6. Woche

Vielen Dank für die zahlreichen E-Mails, Kommentare, die Videobotschaft und das Bilderrätsel. So fühlten wir uns nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Denn ansonsten bestanden unsere erste Tage nur aus Füttern, Windeln, Beruhigen, Herumtragen und Staunen!

Nun ist es schon fast, als ob Mika immer zu uns gehörte. Der kleine Mann entwickelt sich prächtig. Und die stolzen Eltern freuten sich über das erste Pipi in der Windel genauso wie über die ersehnten Schlafphasen, die uns etwas Erholung bringen. Ja, so schnell wird aus ganz normalen, vielseitig interessierten Menschen ein auf 3,5 Kilo fixiertes Elternpaar.

Die ersten drei Tage im Krankenhaus waren noch sehr entspannt. Eigentlich hörten wir ständig um uns herum Kindergeschrei. Nur Mika blieb ruhig und ausgeglichen. Also verließen wir diesen Ort am Dienstag Nachmittag mit einem verschmitzten Lächeln. Wir hatten wohl ein besonders artiges Baby!

Schlafen klappt nun viel besser

Zu Hause angekommen fingen allerdings schon die Probleme an. Unser Mika wollte einfach nicht mehr aufwachen. Eigentlich melden sich Neugeborene spätestens nach vier Stunden, weil ihr Magen gerade mal 25 ml Nahrung aufnehmen kann. Doch unser Mika schlief mittlerweile schon ganze sechs Stunden und wollte auch nach Streicheln, Armgymnastik und lautem Ansprechen nicht aufwachen. Das Internet lieferte nur Informationen über Einschlaftechniken. Aufwecken schien ein unbekanntes Phänomen! Also riefen wir unsere Hebamme an. Sie konnte uns kaum glauben, hatte allerdings die gute Idee unseren Sohn nackt auszuziehen. Nun war er endlich wach! Kurze Zeit später suchten wir übrigens wieder die Internetseiten, wie man Babys zum Einschlafen bringt!

Papa habe ich zum Fressen gern...

Die letzten zwei Wochen waren voll mit Premieren. Das erste Mal mit dem Kinderwagen fahren, das erste Mal baden, der erste Besuch usw. Mika hat klar die Hauptrolle bei uns übernommen. Besonders freuen wir uns über sein unbewusstes Grinsen oder seinen Blick, wenn ihm die Milch schon fast wieder zu den Ohren raus kommt. Auch seine Verwandten hat er in den Bann gezogen. Denn nun fragt keiner mehr, wie es uns geht - eigentlich fragen alle nur noch nach Mika!

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